Im Rahmen eines Gesprächs der Trierer Feuerwehr mit Oberbürgermeister Leibe und Vertretern der Landtagsfraktionen im Herbst 2018 wurde von allen Beteiligten festgestellt, dass hinsichtlich der Besoldung der Berufsfeuerwehr dringender Handlungsbedarf besteht. So wurde beispielsweise die sogenannte Feuerwehrzulage in RLP seit 1999 lediglich einmal um 5,31 Euro angehoben. Das entspricht einer Erhöhung von etwa 4%. Im gleichen Zeitraum sind die Löhne und Gehälter in Deutschland durchschnittlich um mehr als 60% gestiegen! Zudem werden in Trier auch diejenigen Feuerwehrbeamten, die als Notfallsanitäter eine insgesamt bis zu 8 Jahre dauernde Ausbildung absolviert haben, in die Besoldungsgruppen A7 und A8 eingestuft und damit weitaus schlechter bezahlt als andere Berufe mit einer vergleichbaren Ausbildungszeit.

Während die übrigen Fraktionen ihren Versprechungen wieder einmal keine Taten folgen ließen, hat die AfD-Fraktion einen Antrag eingebracht, um diese Missstände zumindest teilweise zu beheben. Mit diesem Antrag sollte die Feuerwehrzulage spürbar erhöht und eine Notfallsanitäterzulage in Höhe von 150 Euro monatlich eingeführt werden. Leider wurde dieser Antrag von allen anderen Parteien – wieder einmal – aus fadenscheinigen Gründen abgelehnt. Dass sie in ihren Reden gleichzeitig die Arbeit der Feuerwehrleute in höchsten Tönen lobten und ihnen ihre Solidarität versicherten, dürften diese vermutlich als zynisch empfunden haben. Denn von warmen Worten und leeren Versprechungen kann man keine Familie ernähren!
Hier der AfD-Antrag im Wortlaut:

Zum Antrag