Presseberichten zufolge hat die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Dreyer mit den Spitzen der Bistümer und Landeskirchen vereinbart, ab Mai möglichst wieder Gottesdienste unter strengen Auflagen zuzulassen. Dazu benötigten die Kirchen aber ein „überzeugendes Schutzkonzept“.

Hierzu äußert sich der kirchenpolitische Sprecher der AfD-Landtagsfraktion Michael Frisch wie folgt: „Die AfD-Fraktion begrüßt es, dass das seit dem 23. März geltende generelle Gottesdienstverbot gelockert werden soll. Wir haben bereits in der letzten Woche darauf hingewiesen, dass ein solches Verbot im Vergleich zu den jetzt vorgenommenen Lockerungen für die Wirtschaft nicht mehr nachvollziehbar ist. Daher haben wir die Landesregierung aufgefordert, diesen schwerwiegenden Eingriff in das Grundrecht auf freie Religionsausübung zu überdenken und unter klar definierten Schutzbedingungen wieder Gottesdienste zu erlauben.“

Michael Frisch weiter: „Es freut uns, dass Frau Dreyer dieser auch von der deutschen Bischofskonferenz erhobenen Forderung nachgekommen ist. Gerade in Krisenzeiten, wie wir sie jetzt erleben, erfüllen die Kirchen eine wichtige Funktion für die Gesellschaft. Ihre Botschaft gibt den Menschen Orientierung und Halt unter schwierigen Lebensbedingungen. Die Politik hat dies in dem Maße zu ermöglichen, wie es ohne gravierende Gesundheitsgefährdung für unsere Bevölkerung machbar ist.“

Michael Frisch ist stellvertretender Vorsitzender und religionspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz.