Michael Frisch (AfD): „Familien sind systemrelevant und haben sich in der Corona-Krise hervorragend bewährt!“

In der jüngsten Sitzung des Familienausschusses des rheinland-pfälzischen Landtags wurde unter anderem auch über die Situation der Familien während der Corona-Pandemie beraten.

Hierzu erklärt der familienpolitische Sprecher der AfD-Fraktion Michael Frisch: „Die Corona-Krise hat uns in besonderer Weise gezeigt, wie wichtig Familien für unsere Gesellschaft sind. Gerade jetzt, wo die Menschen auf sich selbst zurückgeworfen sind, dient die Familie als soziales Auffangnetz und sicherer Rückzugsort. Sie ist dann zur Stelle, wenn der Staat gezwungen ist, seine öffentlichen Einrichtungen und Angebote auf ein Minimum zurück zu fahren.“

Michael Frisch weiter: „Auch diejenigen, die in der Vergangenheit die Erziehung von Kindern zunehmend als Sache des Staates betrachtet haben, waren heilfroh und dankbar, die Verantwortlichkeit in der Not wieder an die Familien zurückgeben zu können. Dass die Bundesregierung zahlreiche Maßnahmen auf den Weg gebracht hat, um Eltern finanziell zu unterstützen, war daher richtig und konsequent und wird von uns ausdrücklich begrüßt.“

Michael Frisch fragt: „Aber warum gilt dies eigentlich nur dann, wenn es ohne Mütter und Väter nicht mehr geht? Warum erfahren Eltern erst jetzt die angemessene Wertschätzung für die Erziehungs- und Pflegearbeit, die sie leisten? Familien sind systemrelevant: das hat uns die Krise eindrücklich gezeigt. Aber das waren sie schon immer, auch lange vor Corona. Deshalb muss diese Erfahrung der Anstoß dafür sein, Familien zu stärken, ihre Freiheit und Eigenverantwortung wieder mehr zu fördern und Eltern den Platz zurückzugeben, den ihnen unser Grundgesetz als erste Erzieher ihrer Kinder zuweist.

Michael Frisch schließt: „Eindringlich warnen möchten wir vor einer Debatte, die jetzt den Eindruck zu erwecken versucht, Familien seien in der Krise ein besonders gefährlicher Ort für Frauen und Kinder. Es ist normal, dass Spannungen und Aggressionen durch die ungewöhnliche Belastung und das soziale Miteinander auf teilweise engstem Raum zunehmen. Für solche Problemfälle gibt es bewährte Hilfsstrukturen und wir begrüßen es, dass Ministerin Spiegel im Ausschuss angekündigt hat, die entsprechenden Angebote aufrecht erhalten zu wollen. Aber Familien unter einen Generalverdacht zu stellen und sie grundsätzlich als Risikofaktor zu betrachten, ist völlig abwegig und lässt sich auch statistisch in keiner Weise belegen. Im Gegenteil: Die große Mehrheit der Familien ist sehr gut und verantwortungsbewusst mit der herausfordernden Situation umgegangen. Dafür möchten ich ihnen im Namen der AfD-Fraktion ganz herzlich danken.“

Michael Frisch ist stellvertretender Vorsitzender und familienpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz.