Wie in der Presse berichtet, plant das Land-Rheinland-Pfalz den Verkauf der ehemaligen Weinbaudomäne Avelsbach. Zur Zeit ist das Weingut an das DRK-Sozialwerk Bernkastel-Wittlich verpachtet. Aus wirtschaftlichen Gründen möchte dieses jedoch den Vertrag auflösen.

Zum Vorhaben des Landes äußert sich der Trierer AfD-Landtagsabgeordnete Michael Frisch wie folgt: „Die ehemalige Domäne Avelsbach ist ein wertvoller Bestandteil Trierer Kultur. Es muss daher im Interesse der Stadt liegen, sie als Weinbaubetrieb fortzuführen und damit auch die das Stadtbild prägenden Weinberge zu erhalten. Als Abgeordneter des Wahlkreises Trier fordere ich die Landesregierung auf, die anstehende Ausschreibung so zu gestalten, dass dies für potentielle Investoren unter annehmbaren Bedingungen möglich ist. Dazu gehört insbesondere der Verzicht auf den bisher obligatorischen Öko-Weinbau, der deutlich höhere Kosten mit sich bringt und deshalb einen wirtschaftlichen Betrieb erschwert. Darüber hinaus ist zu prüfen, inwieweit sich das Land in Zukunft an den notwendigen Investitionen beteiligen kann, um dem Käufer einen Neustart zu erleichtern.“

Frisch weiter: „Wir müssen auf jeden Fall verhindern, dass die Domäne und ihre Flächen anderen Zwecken zugeführt werden. Denn damit wäre die von Weinbergen geprägte Kulturlandschaft und gleichzeitig ein Stück Trierer Heimat unwiderruflich verloren.“