Die rheinland-pfälzische Landesregierung hat im Zuge der Corona-Krise am 27. April eine Maskenpflicht im Öffentlichen Nahverkehr und beim Einkaufen eingeführt. Wörtlich heißt es dazu auf der offiziellen Corona-Seite des Landes: „Es braucht nicht unbedingt eine gekaufte oder selbstgenähte Alltagsmaske, auch mit Tüchern, Schals oder Buffs können Mund und Nase verdeckt werden.“

Hierzu erklärt der Landesvorsitzende der AfD-Rheinland-Pfalz Michael Frisch MdL: „Lange Zeit hat sich Frau Dreyer gegen die von der AfD schon vor Wochen geforderte Maskenpflicht gesperrt. Rheinland-Pfalz war eines der letzten Bundesländer, das diese Pflicht eingeführt hat, obwohl sie vor allem in Risikosituationen ein wichtiger Beitrag zum Gesundheitsschutz sein kann.

Offensichtlich hat die Landesregierung es jedoch versäumt, rechtzeitig für eine ausreichende Menge an professionellen Masken zu sorgen. Nur so ist es zu erklären, dass jetzt ein buntes Sammelsurium an Mund- und Nasenbedeckungen als Coronaschutz dienen soll. Die meisten medizinischen Experten halten das für hoch problematisch. Auch Weltärztepräsident Montgomery hat diese Regelung erst vor wenigen Tagen scharf kritisiert und festgestellt, Schals, Tücher oder „irgendein Lappen vor dem Gesicht“ könnten aus verschiedenen Gründen für die Gesundheit sogar gefährlich sein.“

Frisch weiter: „Es ist skandalös, dass Frau Dreyer ihr eigenes Versagen bei Vorsorge und Planung damit zu kaschieren versucht, dass sie den Menschen völlig unzureichende, ja sogar riskante Provisorien empfiehlt und sie damit in Sicherheit wiegt. Wir fordern die Ministerpräsidentin eindringlich auf, diese unsinnige Anordnung sofort zu korrigieren und echt wirksame Masken insbesondere für Risikopersonen seitens des Landes kostenlos zur Verfügung zu stellen. Die Gesundheit und das Leben unserer Bürger mit dilettantischen Maßnahmen aufs Spiel zu setzen, ist völlig verantwortungslos.“