In Rheinland-Pfalz sind hunderte Kindertagespflegepersonen durch die Corona-Krise in ihrer Existenz bedroht, weil viele Eltern ihre Kinder abmelden und das Landesjugendamt daraufhin binnen kurzer Frist sämtliche Zahlungen einstellt.

Hierzu Michael Frisch, stellvertretender Vorsitzender und familienpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz: „Die Betreuung von Kindern durch eine feste Bezugsperson in kleinen Gruppen ist eine wichtige und beliebte Alternative zur Kita. Tagesmütter und -väter leisten damit für tausende Eltern im Land eine unverzichtbare Arbeit.

Michael Frisch weiter: „Dadurch, dass viele Familien ihre Kinder zur Zeit lieber zu Hause betreuen, brechen diesen Pflegekräften erhebliche, manchmal sogar sämtliche Einnahmen weg. Es kann nicht sein, dass wir sie jetzt im Regen stehen lassen, nachdem sie in der Vergangenheit eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe übernommen haben.“

Michael Frisch fordert: „Tagesmüttern und -vätern sollte auch in der Krise die gleiche Wertschätzung und Sicherheit zuteilwerden wie den Erzieherinnen in unseren derzeit geschlossenen Kitas, die selbstverständlich Lohnfortzahlungen erhalten. Wir fordern deshalb in Ergänzung zu den Corona-Programmen des Bundes zusätzliche Landeshilfen für einkommensbedrohte Kindertagespflegekräfte.“

Michael Frisch, MdL, ist stellvertretender Fraktionsvorsitzender der AfD-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz.