+++ Pressemitteilung +++

Frisch (AfD) zu Erhöhung des Aufstiegsbonus I: Minister Wissing springt zu kurz und schadet damit der rheinland-pfälzischen Wirtschaft

Der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing hat angekündigt, den auch „Meisterbonus“ genannten Aufstiegsbonus I mit Beginn des Jahres 2020 auf 2.000 Euro zu erhöhen.

Hierzu äußert sich der stellvertretende Vorsitzende der AfD-Landtagsfraktion Michael Frisch wie folgt: „Mit der jetzt angekündigten Erhöhung des Aufstiegsbonus I greift Minister Wissing eine Forderung auf, die die AfD-Fraktion schon im September 2019 im Landtag gestellt hatte. Während der AfD-Antrag jedoch eine Anhebung auf 4000 Euro und damit in Ergänzung der bestehenden Bundeszuschüsse eine nahezu vollständig kostendeckende Lösung vorgesehen hatte, bleibt bei der von Herrn Wissing präsentierten Regelung eine nicht unerhebliche Deckungslücke für die Absolventen einer Aufstiegsfortbildung bzw. eines Meisterkurses. Dem selbst gesteckten Anspruch einer Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Ausbildung wird er so nicht annähernd gerecht.“

Frisch weiter: „Dabei wäre es im Hinblick auf den immer dramatischeren Fachkräftemangel dringend geboten, die Ungleichbehandlung von beruflicher und akademischer Bildung endlich zu beenden. Natürlich ist das nicht zum Nulltarif zu haben. Aber eine Beeinträchtigung unserer Wirtschaft durch fehlende Fachkräfte mit der Folge einbrechender Steuereinnahmen wird wesentlich teurer werden als die von uns geforderte vollständige Kostenübernahme für Meisterausbildung und Aufstiegsfortbildung. Insofern setzen Minister Wissing und die Landesregierung hier falsche Haushaltsprioritäten und schaden mit ihrer halbherzigen Maßnahme der wirtschaftlichen Entwicklung unseres Bundeslandes. Auch wer zu kurz springt, springt daneben!

Michael Frisch ist stellvertretender Vorsitzender der AfD-Fraktion Rheinland-Pfalz.