In der Plenardebatte am 30.01.2019 unterstrich die AfD-Fraktion nochmals ihre Kritik am vorgelegten Gesetzentwurf der Landesregierung und forderte von Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD) konkrete Nachbesserungen.

Hierzu Michael Frisch, familienpolitischer Sprecher und stellvertretender Vorsitzender der AfD-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz: „Der aktuelle Entwurf führt zu keiner flächendeckenden Qualitätsverbesserung in unseren Kitas, sondern lässt befürchten, dass sich die ohnehin schon dürftigen Standards punktuell weiter verschlechtern. Vor allem die Personalbemessung ist absolut unzureichend, um den von Kinderärzten und Psychologen geforderten Betreuungsschlüssel gerecht zu werden.“

Michael Frisch weiter: „Da überdies sogenannte ,mittelbare pädagogische Aufgaben‘, die nach Auskunft von KiTa-Trägern mehr als 25 % der Arbeitszeit von Erzieherinnen ausmachen, personell nicht kompensiert werden sollen, würde das letztlich noch weniger Zeit für die Kinder bedeuten. Ganz zu schweigen vom Mehraufwand und den Zusatzkosten, die durch 7-stündige Vormittagsbetreuung inklusive Mittagessen auf die Einrichtungen zukommen.“

Michael Frisch fordert: „Die Kita-Novelle geht vollkommen an der Lebens- und Arbeitswirklichkeit der Betroffenen vorbei. Ministerin Hubig muss die breit vorgebrachte Kritik der letzten Monate endlich aufnehmen und ihren nebulösen Ankündigungen sinnvolle Verbesserungsvorschläge folgen lassen. In den anstehenden Ausschussberatungen wird sich die AfD-Fraktion weiter für die Interessen von Kindern, Eltern, Erzieherinnen und Kita-Trägern einsetzen.“