Die AfD-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz benannte für Donnerstag, 21. Februar 2019, als Thema für die Aktuelle Debatte: „Konsequenzen aus der Einführung eines dritten Geschlechts im Personenstandsrecht“.
Dazu Michael Frisch, familienpolitischer Sprecher und stellvertretender Vorsitzender der AfD-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz: „Natürlich brauchen wir einen toleranten und respektvollen Umgang mit Menschen, die in welcher Form auch immer, der Norm nicht entsprechen. Aber wir halten es für eine inklusive Politik nicht angemessen, gerade das Anderssein zu betonen und dies auch bis in die kleinsten Strukturen des öffentlichen Lebens hinein sichtbar zu machen. Eigene Toiletten für das dritte Geschlecht an Grundschulen zum Beispiel betrachten wir als völlig absurd und kontraproduktiv für die betroffenen Kinder.“
Michael Frisch weiter: „Die Bürger erleben, wie sich rot-grüne Ideologen unter fleißiger Mithilfe der vom Zeitgeist getriebenen CDU mit fragwürdigen Genderprojekten, Gleichstellungsplänen, Quotenregelungen, geschlechtergerechter Sprache und anderer staatlich verordneter Sozialklempnerei beschäftigen. Wir werden diesen ideologisch motivierten Irrweg nicht mitgehen.“
Michael Frisch ergänzt: „Konkret heißt das beispielsweise, dass wir ein Verbot ‚inklusiver‘ Formen in der Amtssprache fordern, so wie es die französische Regierung im Jahr 2017 auf Initiative der Académie française hin für Ämtern und Behörden erlassen hat. Unser Kulturgut Sprache gehört uns allen. Sie darf daher nicht zu politischen Zwecken instrumentalisiert werden.“